Aktuelles & Termine

Aufruf: #kirwadahoam

AUFRUF ANS GANZE DORF & ALLE KIRWAFREUNDE
#kirwadahoam

Kirwa is koa Ort. Kirwa is a Gfui.

Wir feiern Kirwa. Trotz Corona. Und im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen.

Am 1. Mai rufen wir das ganze Dorf auf, unsere Kirwa dahoam zu feiern – mit eurem Hausstand. Raus mit Dirndl und Lederhosen. Schürts den Würschtl-Grill an, kochts das Kraut ein, schneids den Käs hauchdünn auf. Ab auf die Terrassen, Balkone und in die Gärten – dazu das ein oder andere kühle Seidl.

Quetschn-Mane: Für’s echte Kirwa-Gfui ist unser Lukas Mane mit seiner Quetschn unterwegs. Unter 0170 272 50 40 könnt ihr den Mane für 2, 3 zünftige Stückl an euren Gartenzaun bestellen – völlig kontaktlos.

Kirwafilm: Schickts uns a Foto von eurer Kirwa dahoam an die servus@lintacher-kirwa.de oder lads das Foto mit Hashtag #kirwadahoam auf Instagram hoch.

Augen und Ohren auf: Auch ohne Kirwa is am 1. Mai vielleicht ganz schön viel Kirwa. Deshalb an sauberen Juchitza ned vergessen.

Wichtig: Nehmt’s die Kontaktbeschränkungen weiter ernst! Kirwa dahoam = Kirwa in DEINEM dahoam. Fernprost! Und weniger Bussi-Bussi is‘ grad immer no mehr Liebe.

Bleibts gsund!
Die Vorstandschaft der Lintacher Kirwa

Coronavirus: Kirwa abgesagt

Die Kirwagemeinschaft Lintach e.V. hat die diesjährige Kirwa abgesagt. Traditionell findet die Veranstaltung Jahr für Jahr um den ersten Mai in der Ortsmitte statt und gilt als einer der großen Startschüsse der Kirwasaison im Landkreis.

„Der Schritt fällt uns nicht leicht. Aber es ist die einzige vernünftige Entscheidung“, erklärt der erste Vorstand, Bernhard Müller. Grundsätzlich sind Veranstaltungen vor dem Hintergrund zahlreicher Maßnahmen zur Verlangsamung und Eindämmung einer Ausbreitung des Coronaviruses bis vorerst 19. April untersagt. „Nur was ist dann? Abgesehen davon, dass von uns keiner davon ausgeht, dass wir pünktlich am 20. wieder zum Alltag zurückkehren werden – Es geht um unsere eigenen Leute“, so der zweite Vorstand Manuel Lukas. Man könne nicht bis zum Stichtag mit allen Mitteln versuchen, soziale Kontakte zu reduzieren und gleichzeitig darauf spekulieren, zwei Wochen später hunderte Besucher dicht an dicht in ein Festzelt zu quetschen. „Das ganze Dorf packt hier mit an, vom Enkel bis zum Opa. Auch wenn wir damit eventuell auch andere vorzeitige Absagen lostreten. Es geht hier gerade einfach um mehr als Gaudi und Tradition“, ergänzt Bernhard Müller. Die Entscheidung über die Absage fällte die gesamte Vorstandschaft am Mittwochabend durch einen einstimmigen Mehrheitsbeschluss – in einer Online-Konferenz. In den nächsten Tagen werden via Post und E-Mail alle Geschäftspartner kontaktiert, und Reservierungen sowie Bestellungen gecancelt. „Das war für die Entscheidung nur zweitrangig: Aber auch aus finanzieller Sicht ist die relativ frühe Absage der richtige Weg“, kommentiert Vorstandsmitglied Tobias Schoberth eine kurzfristig zusammengestellte Kostenübersicht. Auch wenn es paradox erscheint, sieht die Vorstandschaft die Absage im Sinne der eigentlich Tradition: Das Dorf hält zusammen.